2019, an einem dieser grauen Hamburger Februar-Tage, habe ich gekündigt. Acht Jahre Texterin in einer kleinen Werbeagentur, immer mit dem Gefühl: „Das hier ist nicht das, wofür ich morgens aufstehen will."
Phase 1 — Der Fehlstart
Ich habe drei Kurse gekauft, die mir „passives Einkommen in 30 Tagen" versprochen haben. Habe einen Online-Kurs aufgesetzt, der niemanden interessiert hat. Habe einen Instagram-Account auf 800 Follower gebracht und gehofft, dass die schon irgendwann kaufen.
Nach 10 Monaten war ich pleite — und in einem Beratungsgespräch bei der Arge gelandet. Das war der Tiefpunkt. Und gleichzeitig der Moment, an dem etwas klick gemacht hat.
„Wenn dein Angebot nicht in einem Satz erklärt werden kann, hat es niemand bestellt — egal wie schön deine Webseite aussieht."
Phase 2 — Die Korrektur
Ich habe alles weggeworfen, was ich zu wissen glaubte. Habe stattdessen eine Frau angerufen, von der ich wusste, dass sie genau die Texte braucht, die ich liefern kann. Habe ihr ein Paket angeboten — kein Stundenhonorar, ein klarer Preis, ein konkretes Ergebnis. Sie hat sofort gekauft.
Dann die nächste. Und die nächste. Drei Monate später hatte ich ein volles Buch und konnte zum ersten Mal Geld zur Seite legen.
Phase 3 — Pixel Peeling
Was ich gelernt hatte, schien für andere Frauen genauso zu funktionieren. 2022 habe ich angefangen, das Wissen zu strukturieren — erst als kostenloser Workshop, dann als Kurs, dann als Mentoring. Heute ist Pixel Peeling die Marke, unter der alles läuft: ein Selbstlernkurs, ein 1:1-Mentoring, eine Membership, ein Podcast und ein Magazin.
Die Marke heißt Pixel Peeling, weil ein gutes Online-Business genau so funktioniert: Schicht für Schicht legst du frei, was wirklich dahinter ist. Kein Glitzer, kein Algorithmus-Hack, kein Mindset-Spruch. Nur klare Schichten Arbeit, eine nach der anderen.
Was ich nicht mache
- Erfolgs-Inszenierungen vor Privatjets oder „I made $30k last month"-Reels.
- Versprechen, dass irgendetwas „passives Einkommen" wird, was nicht wirklich passiv ist.
- Mindset-Workshops, in denen wir manifestieren statt arbeiten.
- Verkaufs-Funnel mit 14 Mails, in denen ich dir alle zwei Stunden eine andere Story erzähle.
Was ich gerne mache
- Eine Stunde am Schreibtisch sitzen, mit dir an einem Angebot feilen, bis es sich richtig anfühlt.
- Über Zahlen reden. Echte Zahlen. Auch wenn sie unbequem sind.
- Den Podcast mit Frauen führen, die wirklich was zu erzählen haben.
- Sonntags eine ehrliche E-Mail schreiben, mit Kaffee in der einen Hand und ohne Marketing-Skript in der anderen.